Wasseraufbereitung

wasseraufbereitungDa Kalk oft in vielen Gegenden nach wie vor in hoher Konzentration vorhanden ist und dadurch Trinkwasserinstallationen und deren Bauteile beschädigt werden können empfehlen wir den Einbau einer Trinkwasser-Aufbereitungsanlage. Bereits ab Konzentrationen von  15°dH können Funktionsbeeinträchtigungen von Installationen durch Kalk entstehen.
Man unterscheidet  verschiedene Systeme. Es gibt zum einen Anlagen die durch eine  elektrodynamische Veränderung des Wassers vor Kalk schützen und Anlage bei denen durch einen Ionenaustausch das Wasser aufbereitet wird.

  • Elektrodynamisches System
    Der im Wasser gelöste Kalk kann sich nicht in Rohrleitungen oder Warmwasserspeichern festsetzen, da er stabilisiert wird. Vorteil: Das Wasser wird aufbereitet ohne dabei, die für den Körper wichtigen Spurenelemente, wie Kalzium oder Magnesium zu entfernen. Außerdem kommt dieses System ohne Zusatzmittel aus, so dass sich der Wartungsaufwand lediglich auf den Austausch der Kartusche beschränkt. Kalkrückstände an Fliesen sind wesentlich leichter zu entfernen.
  • Weichwasseranlage mit Ionentauscher
    Die Behandlung mit diesen Anlagen ist die bekannteste Version und schon seit vielen Jahren bewährt im Einsatz. Das Wasser wird durch ein spezielles Ionentauscherharz geleitet und der im Wasser gelöste Kalk bis auf eine Resthärte von ca. 8°dH entfernt. Während des Betriebes der Anlage muss lediglich das Regeneriersalz in regelmäßigen Abständen aufgefüllt werden. Vorteil: Ihre Installation wird durch den reduzierten Kalkgehalt wirksam geschützt. Auch kann man bei der Dosierung von Waschmitteln und Reiniger jeglicher Art erhebliche Einsparungen erzielen.

Beide Systeme lassen sich meist problemlos in bestehenden Anlagen nachträglich, ohne größeren   Aufwand einbauen und sind für den Werterhalt Ihrer Hausinstallation und unentbehrlich.